Infoabend “The Butterfly Project”

The Butterfly Project

Schmetterlinge gegen das Vergessen

Am 04.02.2020 stellte Frau Nocon “The Butterfly Project” vor.

Zusammen mit Veronika Käferle und Irene Durukan informierte Sie interessierte Besucher und Lehrkräfte über dieses Projekt:

Vorstellung Project Butterfly

Mit Keramik-Schmetterlinge zur Erinnerung an jedes der Millionen Kinder, die im Holocaust getötet wurden.
Das ist das Ziel des internationalen „Butterfly Projects“!

Eine Grundschule in Cottbus hat das Projekt 2018 erstmals nach Deutschland geholt und damit einen Nerv getroffen.

Bundesweit schließen sich immer mehr Schulen dem „Butterfly Project“ an, das Schüler altersgerecht an das Thema Holocaust herangeführt und geschichtliche Bildung mit kreativem Gestalten verbindet.

Das „Butterfly Project“ erinnert und es macht jungen Menschen Mut für Toleranz/ Respekt, gegen Hass und Intoleranz aufzustehen und eine friedliche Zukunft mitzugestalten.

die Methode:

Das „Butterfly Project“ verbindet die Vermittlung der Geschichte des Holocaust mit kreativem Gestalten.

Jeder Teilnehmer gestaltet einen Keramikschmetterling und beschäftigt sich mit der Biographie eines Kindes, das im Holocaust getötet wurde.

Diese Schmetterlinge sollen dauerhaft sichtbar am Schulgebäude bzw. anderen örtlichen Gebäuden angebracht werden. Zur Installation gehört eine Infotafel mit Information zum Projekt.

Ergänzt wird die Gestaltung der Schmetterlinge mit einem Programm zur historischen Bildung, das das Projekt in den geschichtlichen Zusammenhang einordnet und das an konkreten Beispielen (möglichst) aus dem eigenen Lebensumfeld der Schüler veranschaulicht, was Menschen im Holocaust angetan wurde.

Beispiele von Mitmenschlichkeit und Zivilcourage finden im „Butterfly Project“ Beachtung.

Sie sollen den Teilnehmern Mut machen, selbst einzugreifen, wenn sie Zeuge von Unrecht werden.

Die Teilnehmer greifen die Lebensgeschichten der Menschen auf, die mit dem Unrecht im nationalistischen Staat ihre Erfahrungen machen mussten.

Schwerpunkte:
Respekt vor anderen; Demokratie; Menschenrechte; Bürgerbeteiligung; Entscheidungen treffen; Streitkultur und Verantwortung tragen; Zivilcourage werden diskutiert.

Es geht darum, Trennendes auszuräumen und die Verbundenheit der Menschen verschiedener Länder zu stärken, damit auf diese Weise Verständnis, Toleranz und Versöhnung wachsen können.

Neben den Methoden der altersspezifischen politisch-historischen Bildung sollen die Schüler mit künstlerischen Formen experimentieren und ihren Gedanken, Fragen und Erkenntnissen freien Lauf lassen.

Miteinander gegen das Vergessen

Impressionen vom Abend

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