GRUPPENBEZOGENE MENSCHENFEINDLICHKEIT (GMF) IN BAYERN

Morgen (Di, 21.02.17) präsentiert der Soziologe Dr. Christian Ganser von der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität in Rosenheim die Ergebnisse der Studie zu „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF) in Bayern. Im Rahmen dieser Studie wurde festgestellt, dass Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Bayern ein verbreitetes Phänomen ist. Besonders die Abwertung von Muslimen, Langzeitarbeitslosen, Sinti und Roma sowie Flüchtlingen. Eine feindliche Einstellung gegenüber Ausländern allgemein sowie klassischer Rassismus finden jedoch laut dieser ersten bayernweiten Erhebung kaum Zustimmung. Nach der Vorstellung der Studie stehen mit Nicola Hieke (Landeskoordinierungsstelle Demokratie leben! Bayern gegen Rechtsextremismus) und Wolfgang Veiglhuber (DGB Bildungswerk Bayern) weitere Exterten zur Diskussion zur Verfügung. Die Präsentation der Studie welche von dem Bündnis „Rosenheim nazifrei“ in Kooperation mit „Gesicht zeigen“ und der „Landeskoordinierungsstelle Demokratie leben! Bayern gegen Rechtsextremismus“ organisiert wird beginnt um 19:00 Uhr im Wintergarten des Mailkeller (Schmettererstr. 20, 83022 Rosenheim). Der Eintritt ist frei.

Den Forschungsbericht gibt es auf der Homepage der LMU auch zum kostenlosen Download:

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